Iran Kulturgüter auf der Liste des Weltkulturerbes (UNESCO)

  1. Tchogha Zanbil (1979): Tchogha-zanbilDer Tchogha-zanbil ist ein großer, beeindruckender aus Schlammziegeln bestehender Zikkurat, der in der antiken Stadt Elam, nahe Susa (Shush) in der heutigen Khusestan Provinz, von den Elamiten vor circa 500 v.Chr. gebaut wurde. Der Bau des Ziggurat wurde vom König Elams Untash Napirisha veranlasst. Ziggurat bedeutet "Berggipfel" und war eine heilige Stätte für die Verehrung der Götter. Es wurde als eine Verbindung zwischen den Himmeln und der Erde betrachtet und war den Sumerischen Göttern Inshushinak und Napirisha gewidmet. Das gigantische Bauwerk war ein fünfstöckiges Gebäude, von denen leider nur drei die Jahrhunderte überdauert haben. Die archäologische Stätte Tchogha Zanbil liegt auf einer weiten, ariden Hochebene mit Blick auf Tal und die Wälder. Eines der bemerkenswerten Dinge des Ziggurat ist, dass die verschiedenen Stockwerke nicht auf einander gebaut wurden. Jedes Stockwerk war ein eigenes, freistehendes auf dem Boden errichtetes Gebäude. Diese Eigenschaft macht diesen Ziggurat so unverwechselbar im Vergleich zu anderen. Dies ist auch der Grund dafür, dass das Gebäude nicht komplett eingestürzt ist und noch große Teile des Bauerwerks erhalten sind. Die Vorderseite des Tchogha Zanbil besteht aus gebackenen Ziegeln, von denen einige die Namen der Gottheiten in der elamitischen und akkadischen Sprachen vorweisen.
  2. naghsh-e-jahan-SQNaghsh-e Jahan Square, Isfahan (1979): Der Königliche Platz war ein Denkmal des persischen soziokulturellen Lebens während der Safavidzeit. Naqshe Jahan Platz, auch Emam Platz genannt, gilt als einer der größten Stadtplätze der Welt. Er ist ein hervorragendes Beispiel der persischen und islamischen Architektur. Shah Abbas I., der mächtige König der Safavid-Dynastie, der von 1587 bis 1628 regierte, entschied das Esfahan seine Hauptstadt sein sollte. Dort schuf er diesen majestätisch schönen Platz, der von Denkmälern und die historischen Gebäude umringt ist. Er war das Zentrum der Stadt und wurde Naqshe Jahan genannt, was soviel heißt, wie "das Bild der Welt". Dieser wunderbare Ort ist auch bekannt für die Königliche Moschee, die Moschee von Scheich Lotfollah, die prächtige Portikus von Qaisariyeh und den Ali Qapu Palast bekannt. Alle diese Denkmäler sind ein faszinierendes Zeugnis für die soziale und kulturelle Entwicklung Persiens in der Safavidära. Chogan, das persische Spiel war in der Safavid Ära so populär, dass sogar dieser Platz als Chogan Spielfeld verwendet wurde. . ..
  3. Persepolis (1979): persepolisPersepolis bedeutet wörtlich "persische Stadt" und ist auch bekannt als der Thron von Jamshid. Die prächtigen Ruinen der zeremoniellen Hauptstadt der Achämeniden liegt in Marvdasht, 60 km nordöstlich der Stadt Schiras in der Provinz Fürs. Diese Ruinen waren einst ein Komplex aus vielen Palästen, welche von Darius dem Großen und seinem Sohn Xerxes, Könige der Achaemenid-Dynastie ab 518 v. Chr., errichtet wurden. Das Gelände ist durch eine riesige Terrasse gekennzeichnet, deren Ostseite an die Kuh-e Raḥmat angrenzt. Auf der Westseite befindet sich eine anmutsvolle Doppeltreppe, welche in zwei Flügeln und 111 kurzen Steintreppen emporführt. Auf dem Gelände gibt es Ruinen von einer Vielzahl ehemals enormer Gebäude, die alle aus dunkelgrauen Steinen bestehen. Eine Reihe von Inschriften, die Darius I (der Große), Xerxes I und Artaxerxes III zugeschrieben werden, weisen darauf hin, welchem Monarchen die verschiedenen Gebäude angehörten. In der ältesten dieser Inschriften, welche auf der südlichen Stützmauer zu finden ist, ist Darius berühmtes Gebet für sein Volk: "Gott schütze dieses Land vor Feindschaft, Hungersnot und Falschheit." Es gibt zahlreiche Reliefs in persischer, medianer und eklamptischer Sprachen. Das große Tor in Persepolis wird das "Tor aller Länder" genannt. Das „Tor aller Länder“ ist ein kleiner Palast im östlichen Teil von Persepolis. Die Hauptfunktion dieses Tores war, dass die Vertreter der verschiedenen Nationen durch dieses Tor eintraten und sie dann zum Hauptpalast geführt wurden, um Xerxes, König von Persien, zu würdigen. Dieses beeindruckende Tor erinnert an die Herrlichkeit und Macht des Achämenidenreiches und wurde von Xerxes, Sohn des Darius, gebaut. Im westlichen Teil des Tores befinden sich zwei geflügelte Stiere und im Inneren des Palastes eine Inschrift mit persischer, elamitischer und babylonischer Sprache.
  1. Takht-e Soleyman (2003): takht-e-soleymanTakht-e-soleyman heißt auf persisch soviel wie ''Salomons Thron ''. Der Komplex sind die Ruinen eines Feuertempels aus der Sassanidenzeit und liegt in der Aserbaidschan Provinz in Takab, im Nordwesten des Iran. Das Gelände befindet sich in einem Tal in der Nähe einer vulkanischen Bergregion. Auf dem Gelände findet man mehreren Gruppen von Ruinen, welche alle in ihrer Art und Weise der zoroastrischen Verehrung gewidmet waren. Zusätzlich zu Takht-e Soleyman sind angrenzenden Ruinen, darunter das Zendan-e Soleyman ("Solomons Gefängnis") und das Kuh-e Belqeys ("Bilqis", Bilqis war in der islamischen Tradition der Name für die Königin von Saba). Kuh-e Belqeys liegt 8 km nordöstlich von Takht-e Soleyman. Dort befindet sich auch ein Schloss, welches aus der aus der sassanischen Zeit stammt. Um 623 n. Chr. fiel der Tempel in die Hände der byzantinisch- römische Armeen und wurde zu großen Teilen zerstört. Während der islamischen Eroberungen mehrere Generationen später, wurde eine Unterkunft für die lokalen muslimischen Herrschern eingerichtet. Es wurde dennoch weiterhin von zoroastrischen Praktiken in den Tempelanlagen berichtet. Es ist nicht klar, wann der Ort aufhörte, als religiöse Stätte zu diene, und es ist auch nicht bekannt, was aus dem Feueraltar wurde. Über die Jahrhunderte wurde es durch Naturkatastrophen wie Erdbeben, natürliche Schwankungen des Wetters und regelmäßige Überschwemmung des nahegelegenen Sees sowie von Anwohnern beschädigt, die Baumaterialien für Neubauten suchten.
  2. Arg-bamBam and its Cultural Landscape (2004): Die Kulturandschaft und das Zeugnis für die Entwicklung einer Handelssiedlung in der Wüste ist von Lehmziegeln bedeckt und liegt in der Provinz Kerman. Die Existenz der enormen Festung macht die Region berühmt. Hinzu kommt, dass ihre Region zu den fruchtbarsten im Iran gehören, in der Datteln, Baumwolle und verschiedene Getreide dort angebaut werden. Arg-e-Bam (Zitadelle) gilt als der weltweit größte Schlamm-Ziegel-Komplex. Die Zitadelle wurde während der sassanischen Dynastie (224-651 n. Chr.) errichtet und ihre Mauern sind etwa 12 Meter hoch. Die Festung war bis Anfang des 19. Jahrhunderts die stärkste Verteidigungsanlage des Landes, die während der Konflikte der iranischen Dynastischen im 18. und 19. Jahrhunderts stark genutzt wurde. Im selben Zeitraum fiel die Festung in die Hände der afghanischen Armeen und ein Großteil der Bevölkerung floh. . . .
  1. pasargadaePasargadae (2004):Die erste achämenische Hauptstadt von Cyrus der Große im 6. Jahrhundert v. Chr. war Schiras. Cyrus II (der Große) wählte Pasargadae als seine Hauptstadt und es war die erste achaemenische Stadt, welche von Grund auf errichtet wurde. Der Name der Stadt kann von dem obersten persischen Stamm, den Pasargadae, abgeleitet worden sein, obwohl es auch möglich ist, dass die ursprüngliche Form des Namens Parsagadeh "Thron von Pars" war. Pasargadae war die erste Gartenstadt der Welt. Die einmalige Stadt mit allen Palästen und Gärten wurde von Alexander und seinen Kriegern während seiner Invasion nach Persien zerstört. Nur das Grab von Cyrus dem Großen, welche die Herrlichkeit eines friedensliebenden Königs, das als Erster Mensch der Welt, Menschenrechte ausrief und grausame Sklaverei beendete. . . .
  1. Soltaniyeh (2005): gonbad-e-soltaniyeOljeitos Mausoleum, auch bekannt als Kuppel von Soltaniyeh, wurde 1302-12 in der Soltaniyeh, der Hauptstadt der Ilkhanid Dynasty, gebaut. Die Kuppel ist die höchste Ziegelkuppel der Welt und ist ein Beispiel der bewundernswerten Errungenschaften der persischen Architektur, welche auch Spuren islamischer Kunst aufweist. Das oktogonale Bauwerk ist von einer 50 Meter hohen Kuppel überbedeckt, die von einer türkisblauen Keramikglasur überzogen und mit acht Minaretten gekrönt ist. Es gibt viele doppelschalige Kuppeln im Iran, doch der Dome von Soltaniyeh ist die älteste dieser Art. Die Inneneinrichtung ist ein Blickfang und an den Seiten der Decke wurden Koranverse und Gottesnamen in einer wunderschönen Handschrift niedergeschrieben, welches eine Mischung aus persischer und islamischer Kunst darstellt. Einige Historiker glauben, dass der mongolische König von Ilkhanid, Sultan Mohammad Khodabandeh (Oljeito), die große Bauwerk und die Kuppel errichtete, um die Überreste Imam Ali und Imam Hussein von ihren Mausoleen aus dem Irak an diesen Ort bringen. Nach er einen Albtraum hatte, gab er diese Idee allerdings auf. Nach der Santa Maria in Italien und der Hagia Sophia in der Türkei, ist die Soltaniyeh die größte Kuppel der Welt.
  1. Bisotun (2006): BistonBiston befindet sich in der heutigen Provinz Kermanshah und liegt an der alten Handelsroute, die das iranische Hochplateau mit Mesopotamien verbindet. Das Dorf hat alle Merkmale, von prähistorischen Zeiten bis zu Median, Achaemenid, Sassanian und Ilkhanid. Das bedeutendste Denkmal in Bisotun ist die Keilschrift, die von Darius I, dem Großen, angeordnet wurde. Dieses Felsrelief zeigt Darius als persischen Kaiser und Nachfolger von Cyrus dem Großen im Jahre 521 v. Chr.. Als Zeichen der Macht und Souveränität hat er einen Bogen in der Hand. Der Mann, der vor ihm auf seinem Rücken liegt, ist Gaumata, der Median Magus, der den Thron des persischen Reiches für sich beanspruchen wollte, doch letztlich hingerichtet wurde, was in Darius Aufstieg zur Macht resultierte. Des Weiteren gibt es eine 1200 Zeilen Inschrift über die Schlachten, in der beschrieben wird ,wie Darius alle falschen Anwärter auf den persischen Thron besiegte. In Biotin findet man einen elamitischen Text, der die ältesten Legenden, Könige und Rebellionen beschreibt, welche offensichtlich den babylonischen Versionen sehr ähnlich sind. Die letzte erwähnenswerte Inschrift beschreibt zum ersten Mal in altpersisch die Werke Darius des Großen.
  2. armenian-monasticArmenian Monastic Ensembles of Iran (2008): Thaddeus und St. Stephanos sind die vermuteten Grabestätten von Jesus Christis Aposteln. Sie waren schon immer ein Ort von hohem geistigem Wert für Christen und ein Wallfahrtsort für die armenische Kirche. Sie befinden sich im Nordwesten des Iran. Diese Klöster illustrieren den bemerkenswerten universellen Wert der armenischen Architektur und der dekorativen Traditionen. Es sind wichtige kulturelle Überkreuzungen von byzantinischen, orthodoxen und persischen in ihrer Architektur sichtbar. Diese Klöster haben 2000 Jahre Zerstörung durch Menschen und Naturkatastrophen überlebt. Die Kirchen wurden mehrmals umgebaut, um die armenische Kultur in dieser Region zu erhalten. . . . . ..
  3. shushtarShushtar Historical Hydraulic System and waterfalls (2009): Die Stadt Shushtar ist berühmt für ihre wasserversorgenden Installationen, die aus der Sassanid Ära (224-651 n.Chr.) stammen. Die alten Shushtar Wasserfälle und das historische Hydrauliksystem befinden sich in der südlichen Provinz Irans, Khuzestan. Karun ist der größte Fluss des Landes, der die Stadt umgibt und an verschiedenen Stellen wunderschöne Wasserfälle geschaffen hat. Der Gargar Kanal ist einer von zwei Kanälen des Karun, der über eine Reihe von Tunneln Wasser für die Stadt Shushtar leitet. Durch die Wasserströme hat sich eine spektakuläre Klippe gebildet und ermöglicht es südlich der Stadt Landwirtschaft zu betreiben und Orchideen anzupflanzen. Dieses System ist ein homogenes Hydrauliksystem, das im 3. Jahrhundert n. Chr. fertiggestellt wurde. Die Anlage ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Diese beeindruckende Anlage umfasst auch andere bemerkenswerte Bauwerke, wie einen Turm für die Messung des Wasserstandes, Brücken, Becken und Mühlen. .
  4. tabriz-bazzarTabriz Historic Bazaar Complex (2010): Dieser historische Basar-Komplex befindet sich in der Provinz Tabriz an einem der viel genutzten Ost-West-Handelswege. Er besteht aus vielen miteinander verbundenen und überdachten Gebäuden und Handelszentren. Tabriz-Basar ist ein geschlossenes Gebiet, das eine Vielzahl von Funktionen erfüllt. Während des 13. Jahrhunderts n. Chr. war die Stadt Tabriz die Hauptstadt des Safavidreiches, in welcher der Basar erblühte und an Bekanntheit gewann. Tabriz verlor jedoch ihre Rolle als Hauptstadt im 16. Jahrhundert, blieb aber mit dem Ausbau der osmanischen Macht bis zum Ende des 18. Jahrhunderts ein wichtiges Handelszentrum. Es ist eines der besten Beispiele von iranischer Traditionen, Handel und Kultur. Zusätzlich zu dem kommerziellen Zentrum diente der Komplex auch für soziale Zusammenkünfte, Bildung und religiösen Praktiken. Auf Grund der Lage entlang der Ost-West-Handelswege war der Tabriz Basar Komplex wischen dem 12. und 18. Jahrhundert eines der bedeutendsten internationalen Handels- und Kulturzentren Asiens und der Welt.
  5. safi-al-din-ardebiliSheikh Safi al-din Khanegah and Shrine Ensemble (2010): Diese Anlage befindet sich in der Provinz Ardabil und kann als eine mikrokosmische Stadt aus Basar, religiöser Gebäude, öffentlicher Bäder, Plätze, Häuser und Büros betrachtet werden. Der Komplex beherbergt auch das Grab eines Sufi, Sheik Safi, dem Gründer der Safavid-Dynastie und prominenten Mystiker der Safavid-Ära. Der Komplex von Sheikh Safi hat beeindruckenden Wert in Hinsicht auf künstlerische und architektonische Meisterwerke sowie die Repräsentation der Grundprinzipien des Sufismus. Wegen des Schreins des großen Sufi-Meisters ist das Gelände bis heute heilig im Iran geblieben. . . . . . . .
  6. The Persian Garden (2011): Persian-gardenDer Persische Garten besteht aus einer Ansammlung von neun Gärten, die in verschiedenen Regionen Irans zu finden sind. Darunter ist unter anderem der Pasargadae-Garten, der Chehel-Sotoun-Garten in Isfahan, der Fin-Garten in Kashan, der Dolat-Garten in Yazd, des Eram-Garten in Schiras und der Shahzadeh-Garten in Kerman. Diese Gärten spiegeln die sich über die Jahrhunderte wandelnde Architektur in unterschiedlichen klimatischen Bedingungen wieder. Das beste Beispiel und der erster Garten dieser Art ist die Gartenstadt und der Palastkomplex von Cyrus dem Großen. Jeder persische Garten ist symmetrisch und in vier Zonen unterteilt. In jeder Zone spielt das Hydrauliksystem eine wichtige Rolle, um den gesamten Garten zu arrogieren. Ein prächtiger Pavillon im Zentrum für den König kann als der architektonischer Höhepunkt des persischen Gartens betrachtet werden. In diesen Gärten kann eine Mischung aus Natur und von Menschenhand errichteter Komponenten beobachtet werden. Diese Mischung führt zu einer einzigartigen Kreation, die künstlerische, philosophische und religiöse Konzepte nach ästhetischen Gesichtspunkten widerspiegelt. Der persische Garten soll das Konzept des Edengartens oder Paradieses auf der Erde reflektieren – und kann es auch verwirklichen.
  7. gonbad-qabos1Gonbad-e Qabus (2012): Dieser einzigartige Turm der Ziyarid-Dynastie, welcher sich in der Provinz Golestan befindet, ist schon aus großer Entfernung sichtbar. Er ist 53 Meter hoch und besteht aus unglasierten gebrannten Ziegeln. Dieses Meisterwerk befindet sich in Gorgan (Jorjan), welches die Hauptstadt der Ziyarid-Dynastie war und ist das beste Zeugnis des kulturellen Austausches zwischen Zentralasien und den alten Zivilisationen Irans gilt. Dieser Turm wurde in der Nähe von Ruinen der antiken Stadt im Jahr 1006 als das Grab von Voshmgir der König der Ziyarid Dynastie gebaut. Dieser Turm ist der einzige intakte Gebäude von Jorjan, welches während der mongolischen Invasion im 14. und 15. Jahrhundert völlig zerstört wurde. Dieser Grabenturm ist einer der höchsten Ziegelsteintürme der Welt und ist ein hervorragendes Beispiel islamischer Architektur, das Gebäude im Iran, Anatolien und Zentralasien beeinflusst hat. Der Turm hat ein kompliziertes geometrische Design und illustriert die Entwicklung der Mathematik und Wissenschaft unter den Iranern im Jahr 1006 n. Chr. .
  1. masjed-e-jame-of-isfahanMasjed-e jame of Isfahan (2012): Diese große und prächtige Moschee ist die älteste Kongregationalmoschee im Iran und befindet sich im Zentrum von Isfahan. Seine Geschichte reicht bis zur Seljuk-Dynastie zurück und besteht aus eine Reihe von architektonischen Konstruktionen und dekorativen Stilen. In dieser Kongregationalmoschee können wir die erstaunliche Evolution der Moschee über zwölf Jahrhunderte beobachten. Die architektonische Konstruktion der Moschee zeigt die dekorativen Stile der verschiedenen Perioden von über 12 Jahrhunderten - Abbasid bis Safavid Ära. Diese Moschee ist ein einzigartiges Beispiel für Moschee-Designe in ganz Zentralasien. Das Fläche dieses großen Komplexes ist mehr als 20.000 m2 und ist das erste Beispiel des islamischen Gebäudes, das die in vier Abschnitte eingeteilte Hofgestaltung der Sassanidenpaläste an die islamische religiöse Architektur anpasste. Die Kuppel dieser Moschee ist doppelschalig und die unvergleichlichen dekorativen Details dieses Gebäudes waren eine Innovation in der Architektur. . .
  2. golestan-palaceGolestan Palace (2013): Dieser Palastkomplex ist einer der ältesten in Teheran und befindet sich im Herzen des historischen Kerns von Teheran. Es ist in Safavid Ära gebaut und war ab dem Jahre 1779 der Hauptsitz der Qajar-Dynastie und gilt als einer der ältesten historischen Denkmäler in Teheran. Golestan-Palast (Palast der Blumen) gehört einer Reihe von königlichen Gebäuden, die einst von den Schlamm-strohgedeckten Mauern Teherans historischer Zitadelle eingeschlossen wurden. In seinem heutigen Zustand ist das Golestan Palace das Ergebnis von rund 400 Jahren Bau und Renovierung. Die Gebäude in ihrer zeitgenössischen Lage haben jeweils eine einzigartige Geschichte. Dieser Palast verkörpert die erfolgreiche Zusammenführung früherer persischer Handwerke und Architektur mit westlichen Einflüssen. Dieser Palast ist um einen Garten mit Pools und bepflanzten Bereichen gebaut. Golestan Palast ist ein Beispiel der traditionellen persischen Künste und der Architektur und Technologie des 18. Jahrhunderts. Der Palast wurde 1865 von Haji Abol-hasan Mimar Navai zu seiner heutigen Form umgebaut. .
  3. shahr-i-sookhtaShahr-i Sookhta (2014): Shahr-i Soukhta (verbrannte Stadt) gilt als eine der bedeutenden Städte der Elamite Ära. Es war damals ein Kultur-, Wirtschafts- und Politikzentrum und liegt im Südosten des Iran. Die erste gemalte Animation der Welt wurde hier gefunden. Während der Ausgrabung von Shahr-e Soukhteh, fanden die Archäologen eine bemalte Schale mit dem Bild eines Baumes und einer laufenden Ziege, die auf vor fünftausend Jahre datiert wird. Der begabte Künstler konnte mit fünf Strichen zeigen, dass die Ziege von den Blättern des Baumes frisst. Der interessante Punkt ist, dass die Archäologen durch das Zusammenfügen der Bilder ein Film von circa zwanzig Sekunden Länge entsteht. Des Weiteren wurde das erste künstliche Augen erschaffen wurde und die erste Schädel Operation durchgeführt. Die Überreste dieser Lehmziegelstadt repräsentieren die Entstehung der ersten vielschichtigen Gesellschaft im Osten des Iran. Es wird angenommen, dass sie 3200 v. Chr. gegründet und bis 1800 v. Chr. bevölkert wurde. Man weiß heute von einem großen Feuer, was in der Stadt wütete, doch der Hauptgrund für ihre Verlassenheit ist noch unbekannt.
  4. shushSusa (2015): Susi oder Schuhs ist ein archäologisches Gebiet befindet in der Provinz Kürzesten, südwestlich des Iran. Susi war eine bedeutende Hauptstadt verschiedener Dynastien der persischen Geschichte. Die alte Stadt umfasst etwa 350 Hektar und ist einer der weltweit größten archäologischen Stätten. Susi wurde am Ufer des Flusses Sharp im 4. Jahrtausend v. Chr. gegründet und wurde bis zum 8. Jahrhundert n.Chr. ununterbrochen bewohnt. Während der erwähnten Periode war es die Hauptstadt der Elaniten und später die der Schämender. Durch viele Ausgrabungen von archäologischen Teams wurden hier Artefakte, Gebäude und Objekte aus verschiedenen Epochen gefunden und viel Wissen über die Geschichte und Kultur Elamites gewonnen. . . .
  5. maymandCultural Landscape of Maymand (2015): Maymand ist ein Felsdorf nahe der Stadt Shahre-Babak in der Provinz Kerman, südöstlich von Iran. Dieses alte Dorf gilt als eine der primären Residenzen im Iran, die etwa stammt aus 12000 Jahren. Maymand ist eine semiaride Gegend am Ende eines Tales am südlichen Ende des iranischen zentralen Gebirges. Die Dorfbewohner sind halbnomadisch. Sie heben ihre Tiere in den Bergen. Im Winter leben sie unten im Tal in den Höhlen. Diese Kulturlandschaft ist ein hervorragendes Beispiel für ein in der Vergangenheit weit verbreitetes Wohnhaus.. . . . . . . .
  6. Lut Desert or Dasht-e Lut (2016): lutDie große Wüste von Lut erstreckt sich vom Osten bis Südosten des Landes. Die Gesamtfläche dieser riesigen Wüste beträgt ca. 5400 km2. In großen Teilen der Wüste gibt es keinTiere und Pflanzen und im östlichen Teil befinden sich gigantische Saddünen. Wegen riesigen Ausmaße der Wuste wird nur ein Teil dieses Gebietes (in der Nähe der historischen Stadt Shahdad, das die meisten Phänomene enthält), also Welterbe berücksichtigt. Lut Wüste ist wegen der rauen Umweltbedingungen und stark eingeschränkten Lebensbedingungen ist fast verlassen. Auch die begrenzte Anbindung zu ans Straßennetz und keinerlei industrielle Tätigkeiten lassen die Wüste unberührt und. Vier Universaldatensätze sind in Lut Wüste eingetragen:
    • Der heißeste Ort der Erde (70.5 Grad Celsius)
    • Das größte Ansammlung von Yardangs auf der Welt (120km lang und 80km weit).
    • Die größte Sanpyramide der Welt (500m hoch).
    • Die größten Wüstenpflanzen (Nebka) der Welt.
  7. The Persian Qanat (2016): ghanatEin Qanat ist ein sanft abfallender unterirdischer Kanal mit einer Reihe von vertikalen Schächten. Qanats werden verwendet, um Wasser zu transportieren und sind eine zuverlässige Versorgung für Siedlungen in ariden Zonen. In den Trockengebieten des Iran werden permanente Siedlungen und landwirtschaftliche Betriebe durch die alten Qanats versorgt. Dieses System leitet mit Hilfe der Schwerkraft Wasser über viele Kilometer durch unterirdische Tunnel ilometer. Die elf Qanats, die in der UNESCO als Irans Kulturerbe eingetragen sind, bieten ein einzigartiges Zeugnis der Traditionen und Zivilisationen in Wüsten und ariden Gebieten

        Zwei der registrierten Qanats befinden sich in der Provinz Khorasan Razavi im Osten des Iran. Darunter ist Ghasabe Qanat von Gonabad, der mit mehr als 2500 Jahren der älteste Qanat der Welt ist und auch der Baladeh Qanats von Ferdows, der eine komplexe Wasserverteilung vorweist.

    In der Provinz Yazdist die längste Qanat der Welt (Zarch Qanat) mit 71 Kilometer Länge sowie auch der Hassan Abad Moshir Qanat, der eine sehr gute Wasserqualität hat.

    In der Provinz Kerman wurden zwei weitere Qanats registriert, darunter der Akbarabad Qanat und der Ghasemabad Qanat. Die erste ist für seine einzigartige Wasserversorgung von Feldern und der andere als Doppel-qanats registriert.

        Es sind auch drei Qanats aus der Isfahan Provinz auf der Liste; Moun qanat, der einzige Doppeldecker Qanat der Welt sowie Vazvan und Mozdabad Qanats für den Einsatz unterirdischer Dämme.

    Der Ebrahimabad Qanat ist in der Provinz Arak auch unter Elf, die für ihre konische Form der Qanat registriert ist, verzeichnet.