Irans Geographie und Kilma

Berge, Ebenen, Wüsten, Dschungel, Wälder und Meere – eine Vielfalt, die man innerhalb kürzester Distanzen bewundern kann. Ein einmaliges Erlebnis, das man nur im Iran haben kann.

    Iran befindet sich in Asien und grenzt an den Türkei, Aserbaidschan, Irak und nordöstlichen Gebieten Asiens. Iran ist mit etwa 1.650.000 km2 dreimal so groß wie Frankreich, oder in anderen Worten die Größe von Großbritannien, Frankreich, Schweiz, Spanien und Italien zusammen. Iran besteht aus 31 Provinzen.

    Westlich des Irans formt das Zagros-Gebirge eine natürliche Barriere mit dem Irak und den anderen genannten nördlich gelegenen zentralasiatischen Ländern. Im Osten befinden Afghanistan und Pakistan, während der Persische Golf und das Meer des Oman die südlichen Grenzen bilden.

    Iran ist das Land der großen Kontraste, sowohl klimatisch als auch physisch. Man nehme zum Beispiel die grüne Zagros Kette im Westen und die schneebedeckten Felsen von Alborz im Norden. Nur wenige Menschen auf der Welt sehen Schnee vor ihrem geistigen Auge, wenn sie an den Iran denken. Aufgrund von großen Höhe gibt es in der Regel in zwei Dritteln des Landes schwere Schneefälle im Januar und Februar. Im Nordwesten, Tabriz (1.349 m) liegen etwa 30 Tage Schnee im Jahr. Die Alborz Region sowie Sabalan in Aserbaidschan (Provinz) haben nicht nur Schnee, sondern auch Gletscher. Viele Menschen aus Teheran flüchten im Winter aus der Hauptstadt und können sich nach ein paar Stunden Fahrt exzellenter Skigebiete erfreuen.

      Iran hat drei verschiedene Klimazonen. Der meiste Teil hat Kontinentalklima, heiße Sommer und schneidende, kurze Winter. Aserbaidschan (Provinz) im Nordwesten hat ein ähnliches Klima wie die Schweiz. Der Osten und das südliche Ufer des Kaspischen Meeres sind feucht und die zentrale Wüste ist wahnsinnig trocken und heiß. (Dasht-e Lut wurde im Sommer 2005 bei 70,7 ° C gemeldet).

Fauna und Flora: In den Wäldern von Aserbaidschan (Provinz), nordwestlich im Iran, gibt es verschiedenste Arten von Vögeln, darunter Holztauben, grüne Spechte, Shrike, Nachtigallen und Drosseln. Der Urmiasee wurde 1967 zu einem Vogelschutzgebiet gemacht, da er unter anderem auch Flamingos beheimatet. Die Nordwälder beherbegen viele Arten Rotwild, einschließlich Rot-, Rogen- und Damhirsche sowie mesopotamisches Rotwild und auch Raubtiere wie Wölfe und Füchse.

    Der Süden und die heißeren zentralen Provinzen des Iran sind Heimat von Schakalen und Mangusten, die in den Ruinen von Persepolis gesehen werden können. Kamele sind das Zeichen der Wüsten. In zentralen Provinzen, einschließlich Fars, gibt es Gebiete, die für Fledermaushöhlen bekannt sind.

    April und Anfang Mai ist die beste Zeit, um die Flora des Iran zu bestauen. Zu dieser Zeit sind die Berge und die Täler von einem Blütenteppich aus frischem Gras und massenweise Wildblumen bedeckt. Von den 80 Tulpenarten sind 12 im Iran zu finden. Tulipa biflora ist das am weitesten verbreitete Wesen sowie Tulipa clusiana mit seinen roten und weißen Blütenblättern. Safran findet man vor allem im Osten des Irans in der Khorasan Provinz. In Schiras werden süß riechende Rosen in lokaler Produktion zu Marmelade, Sirup und Rosenwasser Parfüm verarbreitet.

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